Herbstliche Morgenstimmung am Neckar

Der goldene Oktober zeigt sich dieses Jahr bisher von seiner besten Seite. Besonders in den frühen Morgenstunden, wenn es noch nicht so laut und hektisch in der Stadt ist, der Nebel geheimnisvoll durch das Tal schleicht und die Morgensonne erst langsam über die Berge des Odenwald krabbelt.

Besuch am Rheinfall

Zuletzt bin ich nicht ganz so oft zum Fotografieren gekommen. Vor einer Woche waren wir allerdings in der Schweiz und natürlich hatte ich beim Besuch am Rheinfall in Schaffhausen auch meine Kamera dabei.

Unter Gämsen

Schon länger habe ich besonderen Spass an der Tierfotografie gefunden. Tiere beschweren sich nicht, wenn man sie fotografiert, Hauptsache man stört sie nicht und lässt ihnen ihre Ruhe. Ganz besonders reizvoll wird es, wenn man sonst scheue Wildtiere in ihrer natürlichen Umgebung aufzuspüren und beobachten kann. So geschehen bei meinem letzten Projekt vergangene Woche. Ich hatte das Privileg Gämsen in der freien Natur der Vogesen ungestört beobachten zu können und Bilder von ihnen zu machen. Da alle Fotos ausnahmslos in den frühen Morgenstunden entstanden, gibt es immer mal wieder Nebelschwaden auf den Bildern zu sehen. Auf den ersten Bildern sind die Tiere teils noch komplett im Nebel, was in den Aufnahmen vielleicht etwas diese besondere Mystik wiedergibt, die dieser Morgen hatte. Zuerst hatte ich befürchtet, dass das frühe Aufstehen, ja der ganze Trip nach Frankreich umsonst gewesen sein könnten und ich die Tiere hier im dichten Nebel nie finden würde. Dann so langsam lichteten sich durch die stärker werdende Morgensonne die Nebelschwaden und ich konnte erkennen, dass ich in unmittelbarer Umgebung gleich 2 grössere Herden hatte. Die Fotos unten sind nur eine kleine Auswahl von den Bildern, die ich an dem Morgen machen konnte. Nie hätte ich erwartet so viel Zeit teils Auge in Auge mit den scheuen Tieren verbringen und dabei so tolle Bilder machen zu können.

 

An Ausrüstung hatte ich neben einem Einbeinstativ diesmal sowohl meine Canon 6d wie auch meine Sony alpha6300 dabei. Während ich auf der Canon ein Sigma 150-600 Teleobjektiv verwendete, war meine Sony mit einem Canon 70-300mm bestückt - die Kombination die ich auch schon in Afrika im Nationalpark verwendet hatte. Zusätzliche Filter habe ich nicht verwendet. Letztendlich sind, aufgrund der längeren Brennweite, die meisten Bilder mit der Canon entstanden. Auch die Iso-Werte lagen im Nebel in einem niedrigeren Bereich, was rauschärmere Bilder bedeutete.

 

Schon jetzt kann ich den Fotoausflug in die Vogesen als eines der Highlights meines bisherigen Fotografenlebens bezeichnen. Es war toll zu beobachten mit welcher Anmut sich die Tiere durch die teils schroffe, steile Landschaft bewegten. Und ich bin dankbar dafür wie nahe sie mich an sich heranliessen, ohne reisaus zu nehmen.

Ruderregatta mit königlicher Beteiligung auf dem Neckar

Heute gab es Besuch aus dem britischen Königshaus von Prinz William und seiner Frau Kate in Heidelberg. Als kleines Highlight gab es eine Ruderregatta mit den beiden sympathischen Royals als Steuerleuten auf dem Neckar. Hier ein paar Impressionen vom Neckarufer.

Sommerspaziergang an der Neckarwiese

Zu grösseren Fotoprojekten komme ich dieser Tage nicht. Immerhin hat es mal für einen Spaziergang mit Kamera an der Heidelberger Neckarwiese gereicht. Auf der Kamera hatte ich lediglich das Teleobjektiv - manchmal ist weniger mehr.

Gegen das Licht

Da ich momentan kaum dazu komme neue Bilder zu posten, hier etwas aus dem Archiv. Letztes Jahr war ich zum Fotoshooting im Mannheimer Hafengelände. Diese Aufnahmen sind mit Nilu entstanden, die hier sehr natürlich rüberkam. Schwierig waren die Aufnahmen für das Modell, weil die Temperaturen weit über 30°C lagen und für den Fotografen - also mich -, weil ich am Steg gegen die sinkende Sonne fotografieren musste. Eine schwierige Belichtungssituation: entweder man stellt die Kamera auf den hellen Hintergrund ein, dann wird das Modell im Vordergrund viel zu dunkel, oder man belichtet richtig auf das Modell, dann verliert der Hintergrund viel Strukturen und Farben, da viel zu hell. Etwas verbessern konnte ich die Situation, indem ich die Belichtungssituation etwas anpasst und das Modell mit einem portablem Blitz so gut es ging aufhellte. Die Bilder haben keinerlei Retuschen, um die Natürlichkeit zu bewahren. Lediglich die Lichter habe ich in Lightroom nachträglich noch etwas angepasst.

Heidelberger Ruderregatta 2017

Als kleiner Junge ruderte ich eine Zeit lang in einem Heidelberger Ruderverein. Nie werde ich den Tag vergessen als ich damals am Tag der Heidelberger Ruderregatta die Boote der Grossen vor dem Start auf einem Ponton liegend festhalten musste bis der Startschuss erfolgte. Natürlich war das eine Ehre, doch der Neckar hatte an diesem Tag recht starke Strömung und mit zunehmender Dauer konnte ich die Boote kaum mehr festhalten. Das blieb mit der Zeit auch den Verantwortlichen am Ufer nicht verborgen, so wurde ich zeitig ausgewechselt. Ein kleines Deja Vu vom damaligen Trauma erlebe ich trotzdem jedes Jahr wieder, wenn die  Rennen auf dem Neckar stattfinden. Dieses Jahr war die Strömung nicht ganz so stark wie damals und auf das Wetter spielte mit strahlendem Sonnenschein und Temperaturen an die 30°C mit. Ich kam zufällig morgens vorbei und konnte ein paar Bilder machen.

Im Lande der grauen Riesen

In der letzten Zeit bin ich nicht zu vielen Posts gekommen, dafür gibt es heute etwas besonderes: Bilder meiner ersten Safari! Die Aufnahmen wurde alle ausnahmslos im Addo Elephant Park in Südafrika gemacht. Als Reisekamera hat sich bei mir die kleine, leichte Sony alpha6300 etabliert, als Objektiv habe ich das Canon 70-300 verwendet. Mit dieser Kamera-Objektiv-Kombination bin ich sehr gut zurecht gekommen, Probleme wegen dem Fremdobjektiv hatte ich in Zusammenspiel mit dem Metabones-Adapter nicht, der Autofokus hat meist sehr gut gepasst und hat ausreichend schnell funktioniert.

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Auf der Insel der Feuerberge

Nachdem ich die letzten Bilder hier noch im Schnee gemacht habe, hat es mich Ende Februar in wärmere Gefilde auf die Insel der Feuerberge - nach Lanzarote - gezogen. Primär war ich zum Sport machen dort, doch am Ruhetag blieb genug Zeit beim Ausflug in den Nationalpark ein paar schöne Aufnahmen zu machen. Nicht ganz so einfach wie sich erweisen sollte .. die Bedingungen wechselten - von einer Fahrt im Bus mit Fotos durch die spiegelnden Scheiben, strahlend heller Mittagssonne bis zum schattigen Inneren eines Vulkankraters war alles dabei.

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Schlittenhunderennen im Schwarzwald

Ende Januar war im Schwarzwald in Todtmoos das International Schlittenhunderennen, gleichzeitig die Deutsche Meisterschaft im Sprint. Über Strecken von 4 bis 24 Kilometer starteten Gespanne mit 2 bis 12 Hunden. Teils sahen wir sogar weitere Hunde, die die Schlittengespanne an zusätzlichen Leinen seitlich begleiteten. Für mich, der vorher noch nichts mit dieser Sportart zu tun hatte, war das Spektakel toll anzusehen. Zugegebenermassen war ich bei der Anreise noch etwas skeptisch, ob dieser Sport für die Tiere so das Wahre ist. Doch als ich sah mit wie viel Spass und Anmut die Hunde unterwegs waren, war die Skepsis schnell vergessen.

 

Zum Fotografieren hatte ich sowohl meine Sony alpha6300 wie auch meine Canon 7d dabei. Als Teleobjektiv allerdings nur mein 70-300mm von Canon. An der Sony machte ich mit Adapter zwar ganz gute Bilder, allerdings arbeitete der Autofokus mit dem Fremdobjektiv teilweise dann doch etwas träge. So wechselte ich schnell zur bewähren 7d, um mehr verwertbare Bilder zu haben. Hier nun meine Favoriten von diesem tollen Wochenende; ich habe mir erlaubt auch ein paar Bilder aufzunehmen, die vielleicht fotografisch nicht unbedingt perfekt sind, aber atmosphärisch aus meiner Sicht einfach dazugehören.

Das Rennen kann ich auf jeden Fall empfehlen!

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Kalte Tage am Fluss

Das Thermometer kommt dieser Tage nur selten in Plus-Grade oder um es anders auszudrücken: es ist seit Tagen saukalt. Während kleinere Gewässer und Seen schon länger zugefroren sind, konnte man heute nun auch auf dem Neckar erste Eisflächen ausmachen. Wir dürfen gespannt sein, ob er die nächsten Tage endlich mal wieder ganz zufriert. Hier ein paar Aufnahmen von heutigen Spaziergang zum Sonnenuntergang.

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Sonnenuntergang an Neujahr

Der Neujahrstag 2017 ähnelte dem vorangegangenen Tag - über dem Tal lag wieder eine graue Nebelschicht. Zwar schien sie nicht ganz so dicht wie am Vortag, doch der Sonnenuntergang vom Vortag war so beeindruckend, dass es mich gleich wieder auf den Berg zog. Diesmal suchte ich mir den Teltschik-Turm bei Wilhelmsfeld als Aussichtspunkt aus, von dort hat man einen herrlichen Blick über den Odenwald. Der eiskalte Wind zog hier unerbärmlich durch die Fugen - man musste schon gut eingepackt sein, um hier bei längerem Aufenthalt nicht zu sehr zu frieren. Ausserdem schwankte der Turm durch die Windböen und die Bewegungen der Gäste auf der Aussichtsplattform. Deshalb entschied ich mich diesmal gegen eine Blendenvorwahl, sondern fotografierte im manuellen Modus mit einer angemessen kurzen Verschlusszeit, so gab es keine grossen Verwacklungen.

 

Das erste Bild machte ich mit Blick gen Osten über die Höhen des Odenwalds; die Nebelschleier in den Tälern sind noch gut zu erkennen. Das zweite Bild zum Sonnenuntergang zeigt den Turm am Weissen Stein und weiter hinten auch den Königstuhl.

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Silvester 2016

Wer bei der Überschrift "Silvester" jetzt klassische Feuerwerksbilder erwartet, der wird hier enttäuscht werden. Wobei - ein Bild doch mit einem schönen Farbenspiel aufwartet.

Silvester 2016 war richtig schönes Wetter in der Rheinebene - zumindest , wenn man sich einen Weg durch die dichte Nebeldecke in höhere Lagen suchte. So besuchte ich an diesem Tag gleich zwei Mal unseren Hausberg - der Königstuhl. Beide Male hatte ich Glück und mich erwartete über dem Nebel strahlender Sonnenschein. Bei Tour 1 radelte ich kurz nach dem Frühstück mit meinem Mountainbike den Berg hinauf, im Rucksack meine leichte und kompakte Sony alpha6300.

Abends ging es dann abermals mit dem Auto auf den Berg. Diesmal hatte ich meine 6d Spiegelreflex- Vollformatkamera mit einem Stativ dabei. Leider war es diesmal so voll an der Aussichtsplattform, dass man fast nirgendwo ein ausreichend gutes Plätzchen fand, wo einen nicht alle 20 Sekunden jemand anrempelte oder vor die Linse lief. Ein paar Aufnahmen gelangen mir doch. Ohne es vorher so geplant zu haben, machte ich sogar von fast dem gleichen Motiv ein weiteres Bild, diesmal nur im Sonnenuntergang.

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Schönes Fest und friedliche Feiertage!

Vor den Feiertagen wollte ich eigentlich noch das ein oder andere Bild hier posten. Doch warum soll es mir anders gehen, als vielen anderen? Vielleicht klappt es demnächst ja besser, wenn es wieder ruhiger wird. Bis dahin wünsche ich Euch ein friedliches Fest und ein paar schöne Tage, in denen Tagen Ihr auch mal etwas vom Alltag abschalten könnt!

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Heidelberger Fahrradkalender 2017

Vor kurzem hatte ich ja schon angekündigt, dass zwei meiner Bilder im Heidelberger Fahrradkalender 2017 erscheinen werden. Inzwischen gibt es auch detailliertere Informationen darüber von der Stadt.

 

"Der Fahrradkalender 2017 erscheint als DIN A4-Wandkalender mit einer Auflage von 3.000 Stück und ist ab Mitte Dezember kostenlos an folgenden Stellen erhältlich: im Rathaus und in den städtischen Bürgerämtern, in der Stadtbücherei, beim Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) Rhein-Neckar/Heidelberg, an der Touristeninformation am Hauptbahnhof sowie bei Galeria Kaufhof am Bismarckplatz." (Quelle: Homepage der Stadt Heidelberg)

 

Ich bin gespannt. Die ersten Exemplare sollen schon verfügbar sein.

 

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Supermond am 14.November 2016

Habt Ihr auch gestern faszinert an den Himmel gestarrt und nach dem Mond geschaut? Die Sicht war lange Zeit nicht so gut, aber ein paar passable Bilder vom Himmelskörper an sich mir doch gelungen. Viel schwieriger fand ich es, eine Aufnahme des Mondes in einer Umgebung mit der Erde zu machen. Jetzt, einen Tag später, glaube ich zu wissen wie ich das am besten bewerkstellige und werde es beim nächsten Mal "Mondfotografie" ausprobieren. Hier zumindest ein Bild von gestern, auf dem man das Umfeld erahnen kann. Das Bild habe ich vom Schlossgarten aus gemacht und der Mond stieg hier gerade über den Baumwipfeln am Königstuhl auf.

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Herbstliches Farbenspiel in Heidelberg mit Rad

Heute zwei Beispiele aus meiner Anfangszeit als Fotograf, die beide auch ein Beispiel dafür sind, dass für schöne Fotos nicht immer eine sündhaft teure Ausrüstung notwendig ist. Vielmehr zählt etwas Aufmerksamkeit für die Umwelt und dann etwas Glück, dass man ein schönes Motiv entdeckt.

 

Bild Nummer 1 hier auf der rechten Seite habe ich am 01. November 2009 an der Heidelberger Neckarwiese aufgenommen. Damals hatte ich meine erste Systemkamera mit Wechselobjektiv - eine Panasonic G1 - noch nicht allzu lange und lernte mit so einer Kamera erst umzugehen - hier nur den Automatikmodus bedienen zu können, wäre mir etwas zu peinlich gewesen und ich war auch neugierig, was man alles mit etwas mehr Steuerung erreichen konnte. Auf der Kamera übrigens ein Standardzoom wie es im Einsteiger-Set beigefügt war. Das ganze Paket gab es noch im dreistelligen Euro-Bereich; für manche Spiegelreflexkamera bekommt man für das Geld noch nicht mal ein Objektiv.

Draussen am Neckar bliess damals ein kalter Wind, vielleicht war deswegen an der Neckarwiese noch nicht so viel los. Es war aber schön und ich wollte ein bisschen mit der Kamera üben. Wie so oft versuchte ich Stimmungen einzufangen. Plötzlich entdeckte ich ein altes Fahrrad wie es einsam an einer Bank nahe am Wasser stand - weit und breit nichts von seinem Besitzer zu sehen. Für mich spiegelte das Motiv die feiertägliche Ruhe, die hier gerade herrschte, gut wieder. Ursprünglich hatte ich dieses Bild im Querformat aufgenommen, hier habe ich etwas beschnitten - warum erkläre ich gleich.

Vorher noch kurz zu Bild Nummer 2. Ende Oktober 2015 war ich gerade auf dem Weg in die Stadt und hatte zufällig im Rucksack wieder eine Kamera dabei - ein Nachfolgermodell der G1, eine G6. Die G1 war mir von der Auslösezeit etwas zu langsam, deshalb hatte ich sie irgendwann verkauft und durch die G6 abgelöst. Gerade bei bewegenden Motiven muss die Kamera das Bild dann machen, wenn ich den Auslöser drücke. Wenn da nur eine kleine Verzögerung drin ist, ist das Motiv vielleicht schon vorbei oder unscharf. Die G6 war diesbzgl. deutlich weiter. Im vorliegenden Fall bewegte sich das Motiv allerdings offensichtlich nicht. Ich weiss nicht warum der oder die Fahrerin das Gefährt so geschmückt hatten, aber das Rad bildete einen schönen, farblichen Kontrast an diesem grauen Herbsttag und fiel in der Reihe auf. Ich fotografierte es so wie es da in seinem Ständer stand - da es ein fremdes Rad war, konnte ich es natürlich nicht noch gross zurechtrücken.

 

Warum zeige ich die beiden Bilder hier? Wie man unschwer erkennen kann, haben beide Bilder Gemeinsamkeiten: beide wurden in Heidelberg aufgenommen, auf beiden Bildern ist ein Fahrrad, man kann sehr gut erahnen, zu welcher Jahreszeit sie aufgenommen wurden. Bald wird die Stadt Heidelberg für das Jahr 2017 einen Fahrradkalender veröffentlichen. Dreimal dürft Ihr raten, welche Bilder dort auch enthalten sein werden! Deshalb auch der ähnliche Beschnitt, damit sie beide in das vorgegebene Format passen. Ich bin gespannt auf den Kalender, freue mich, dass meine beiden Bilder ausgewählt wurden. Sobald ich mehr Informationen darüber habe, wo der Kalender zu bekommen ist, werde ich Euch noch informieren.

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Indian Summer in Heidelberg

Nach dem Spätsommer kommt .. der Herbst! Die letzten Wochen hatte ich viel um die Ohren, deshalb bin ich nicht dazu gekommen hier etwas Neues einzustellen. Am Montag konnte ich mir dann endlich mal einen Tag frei nehmen und etwas abschalten. Bei einem kleinen Spaziergang konnte ich den Herbst in seiner vollen Pracht geniessen und willkommen heissen wie er farbenfroh in meiner Heimatstadt angekommen ist.

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Spätsommer in den Weinbergen

Leider ist die Ferienzeit schon vorbei. Doch zuhause ist es doch auch schön, oder? Die lauen Spätsommertage der letzten Tage haben geradezu zu einem kleinen Abendspaziergang eingeladen - natürlich nicht ohne Kamera.

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Fotograf fotografiert Fotografin

Heute gibt es mal wieder 3 Bilder aus Heidelbergs Nachbarstadt im Westen - aus Monnem! Besonders reizvoll ist es im Hafengelände am Rhein zu fotografieren. Im August war ich an einem heissen Sonntag da und habe dank meiner professionellen "Motive" einige schöne Bilder mit heim gebracht. Den Anfang macht heute Nadine - selbst eine tolle Fotografin. Die Bilder sind im nicht ganz so brütend heissen Schatten eines alten Hafengebäudes entstanden. Die Bilder sind ohne Blitz entstanden, ich hatte lediglich einen Reflektor zur Verfügung. Retuschen gibt es auch keine - waren gar nicht notwendig. Ich habe lediglich in Lightroom etwas die Lichtverhältnisse angepasst. Mir haben die Bilder einen riesen Spass gemacht - Menschen zu fotografieren und Stimmungen rüber zu bringen, ist immer noch etwas besonderes.

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Letzte Heidelberger Schlossbeleuchtung 2016

Wenn man nachts fotografiert, gibt es einige Grundregeln zu beachten. Will man beispielsweise den Sternenhimmel oder ein Gebäude ablichten und dabei möglichst wenig Rauschen im Bild haben, wählt man eine möglichst lange Belichtungszeit und eine eher niedrige ISO-Zahl, damit die Lichter im Bild nicht überstrahlen. Sind die Belichtungszeiten allerdings eher kurz, dann muss man die ISO-Zahl höher wählen, damit man im Bild überhaupt noch etwas erkennt. Letzteres hatte ich letzten Samstag nicht bedacht, so sind viele meiner Bilder der Heidelberger Schlossbeleuchtung viel zu dunkel geworden. Aus Fehlern lernt man - nächstes Mal mache ich den Fehler dann hoffentlich nicht mehr.

Hier nur paar Bilder, die ich dank Fotowerkzeug auf dem Rechner (Lightroom) noch aus der völligen Dunkelheit retten konnte.

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Alte Kisten in der Heidelberger Altstadt und in Farbe

Die Bilder der Oldtimer von "Heidelberg Historic" letzte Woche in Schwarzweiss zu entwickeln war naheliegend - Farbe spielte eine weniger grosse Rolle und in Schwarzweiss wirken sie einfach authentischer. Es gibt aber 3 Bilder von diesem Tag, für die das nicht gilt - diese will ich Euch aber nicht vorenthalten.

 

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Alte Kisten in der Heidelberger Altstadt

Am 11. Juli machte in Heidelberg die Oldtimer-Rallye "Heidelberg Historic" Zwischenstation. Leider lag mir bis zur Veranstaltung nur eine grobe Streckenskizze vor aus der man die genaue Strecke der Wagen nicht ablesen konnte. Aus dem Zeitplan konnte man zumindest herauslesen, dass die Wagen zur Mittagszeit am Rathausplatz sein sollten. So fand auch ich mich zu der Zeit dort ein, um diese aussergewöhnlichen Autos aus einer lange vergangenen Zeit in Bildern festzuhalten. Erst später fand ich heraus, dass ich sie viel besser auf der Alten Brücke hätte festhalten können. Wie der Zufall so wollte, waren neben den Rallye-Teilnehmern noch ein paar andere "Alte Kisten" zu entdecken, so gab es reichlich zu fotografieren. Hier nur eine Auswahl.

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Banana Beans beim Lebendigen Neckar 2016

Das Hochwasser war gerade gerade zurückgegangen, da fand schon der "Lebendige Neckar" am nördlichen Flussufer statt. Wegen der aufgeweichten Wiese mussten die Veranstalter recht kurzfristig die einzelnen Lokationen neu ordnen und leider auch einzelne Veranstaltungen streichen. Trotzdem war es wieder eine sehr schöne, bute und vielfältige Veranstaltung.

 

Ich durfte am Musik-Truck des Rhein-Neckar-Fernsehens die Banana Beans fotografieren. Für mich, der selbst lange als Musiker auf der Bühne stand, eine besondere Freude andere Musiker bei der Bühnenaction festzuhalten. Nach anfänglichem Nieselregen kam schon nach den ersten Liedern die Sonne heraus. So konnte die Band das zuvor verstreute Publikum nach und nach in seinen Bann ziehen und es gab noch eine richtig schöne Party am Neckarstrand. Unten eine kleine Auswahl der Bilder. Mehr gibt es in der Bandgalerie. Wer die Band mal live sehen möchte, kann sie heute Abend wieder beim Stadtfest in Wiesloch erleben.

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Hochwasser in Heidelberg Ende Mai 2016

Da ich weiss, dass einige Exil-Heidelberger meinem Blog folgen und sie vermutlich die Katastrophen-Meldungen in den Nachrichten zu den aktuellen Regenfällen gehört haben, bin ich heute am Neckar entlang gefahren und habe das aktuelle Hochwasser in Bildern festgehalten. Die vergangenen Hochwasser erschienen mir höher. Anders ist dieses Mal wie schnell die Pegel der Flüsse und Bäche der Region gestiegen sind, was man bspw. an der Alten Brücke sehen kann, wo kaum Zeit dafür blieb Fahrzeuge wegzuräumen und Barrieren zu errichten. Die Fahrzeuge sind nun weg, Ende April konnte man am Neckarufer unweit der Brücke auch ein Schwanenpaar beim brüten zusehen (Bild rechts) - das Nest scheint nun auch ein Opfer der Fluten geworden zu sein. Es ist zu hoffen, dass der Nachwuchs noch rechtzeitig vor dem Hochwasser geschlüpft ist. Etwas flussabwärts konnte ich wie man auf dem letzten Bild sieht einen Schwan mit Nachwuchs entdecken - ob das die Brückenschwäne sind? Überhaupt lässt hoffen, dass die Pegal bald wieder abnehmen, sich die Schäden in Grenzen halten und es keine weiteren Opfer gibt.

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Flussfahrt im Frühling

Eine Reise in meine Jugend aber geichzeitig auch die Zukunft meiner Heimatstadt konnte ich anlässich eines Besuchs am vergangenen Wochenende machen. Wir unternahmen eine Flussfahrt mit Schiffen der Weissen Flotte von Heidelberg in die Vier-Burgen-Stadt Neckarsteinach und zurück. Soweit ich mich erinnern kann, hatte ich die letzte Schiffsfahrt vor langer Zeit in meiner Kindheit mit meiner Grossmutter gemacht. Damals waren wir häufiger mit den Ausflugsschiffen durch das Neckartal geschippert. Wie es der Zufall so wollte, so wurde just am vergangenen Wochenende auch das erste neue Fahrgastschiff seit 47 Jahren von der Flotte getauft und in Betrieb genommen. Mit modernster Technik ausgestattet, wurde das Schiff nach der uas Heidelberg stammenden schwedischen "Königin Silvia" benannt. Mit 59 Metern ist 10,90 Breite ist es das grösste Schiff der Flotte und bietet Platz für 600 Passagiere.

 

Alle Bilder habe ich mit meiner Alpha 6300 und dem 16-70 Zoom-Objektiv von Sony gemacht.

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Am Wasserfall

Die letzten Tage war ich auf Reisen. Natürlich hatte ich mein neues Spielzeug dabei: eine Sony alpha6300. Nach den ersten Bildern bin ich sehr zufrieden - aus meiner Sicht die ideale Urlaubskamera für etwas anspruchsvollere Fotografen. Bisher nahm ich in den Urlaub oft die Panasonic G6 mit, hie und da auch mal eine Canon. Die Canons sind nicht nur schwer, sondern vergleichsweise teuer - sowas möchte man nicht immer dabei haben. Die Panasonic macht sehr schöne Bilder, die Benutzerführung könnte aber besser sein. Ausserdem sind Langzeitbelichtungen mit der Kamera nicht so einfach - bei schnelleren Actionfotos wurde ich ebenfalls häufiger enttäuscht. Die Sony ist wie die Panasonic leicht, erscheint aber - soweit meine ersten Eindrücke - in all den genannten Disziplinen dieser überlegen. Ohne die Anleitung gelesen zu haben, kam ich gleich recht schnell mit dem neuen Gerät zurecht. Gleich am ersten Wasserfall in der Rastenbachklamm bei Kaltern an der Weinstrasse probierte ich eine Langzeitbelichtung und war schon mit dem ersten Bild recht zufrieden (10mm/ f18/ 1,6 Sek./ ISO100). Ich bin gespannt, was sich aus der kleinen Wunderkiste noch alles rausholen lässt.

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Heidelberger Frühling

Am letzten Freitag wurden anlässlich des 20ten Jübiläums des Heidelberger Frühlings die Geburtstagsfeierlichkeiten eingeläutet. Neben einer Eröffnungsveranstltung auf der Nepumuk-Terasse am Neckar gab es mit EInbruch der Dunkelheit ein kleines Feuerwerk von der Karlsschanze des Schlosses. Zusätzlich wurden verschiedene Gebäude symbolisch in grün illuminiert. Neben der klassischen orangenen Illumination, dem Violett zum Weltfrühchentag und dem Rot der Schlossbeleuchtung ist das nun schon die vierte Farbe, mit der das Schloss über das Jahr angeleuchtet wird. Eine schöne Abwechslung. Vielleicht sollte man anstatt weiterer Farben aber vielleicht lieber mal über ein Feuerwerk mit musikalischer Untermalung nachdenken wie man es vom Museumsuferfest in Frankfurt und von anderen Orten Deutschlands kennt.

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Luminale in Frankfurt

Vorige Woche war ich mit meinem beiden Fotobuddies Eva und Uli bei der Luminale - dem „Festival der Lichtkultur“ in Frankfurt. Bei der Recherche im Programmheft fand man über 100 Locations in der Mainmetropole und ihrer Nachbarstadt Offenbach, an denen es Lichtinstallationen gab, da fiel eine Auswahl schwer. Von recht einfachen, kleinen Lichtern, über bewegte Projektionen in Fluren und an Wänden bis zu aufwendigen Gebäudeinstallationen war alles geboten. Vielleicht kamen wir aufgrund unzähliger Staus zu spät, vielleicht wählten wir aber auch die für dieses Jahr falschen Lokationen aus, aber am Ende des Abends gingen wir alle mit relativ wenig Bildern in unseren Apparaten heim. Verglichen mit der Ausstellung der Winterlichter im Mannheimer Luisenpark, wo es viele interessante Motive auf kleinem Raum gab, war ich von der Luminale doch etwas enttäuscht und werde mir gut überlegen, ob ich mir die lange Anreise nochmal antun werde. Trotzdem unten meine Favoriten von diesem kleinen Ausflug an den Main.

 

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Heidelberg Deathfest 03/2016

Als Musiker hat es mich natürlich immer mal gereizt ein Konzert zu fotografieren. Letztes Wochenende war es beim 1. Heidelberger Deathfest in der Halle02 soweit. Konzertfotografie gehört zum Schwierigsten, was es in der Fotografie gibt: dunkle Umgebung, ständig wechselnde Lichtverhältnisse, viel Bewegung vor der Linse aber auch im Publikum. Blitzlicht sollte vermieden werden und Stative sind auch eher schwierig zu verwenden. Ich entschied mich bei der Kamera aufgrund ihres Sensors für meine 6D, mit der ich auch bei hohen ISO-Zahlen noch gute Ergebnisse erzielen konnte. Dazu gab ich noch zwei Objektiven mit Festbrennweiten (50, 85mm) aufgrund ihrer Lichtstärke den Vorzug zu einem Zoomobjektiv. Nachteil: der Bildausschnitt ist fest vorgegeben und es kann nicht gezoomt werden. Mitunter sieht man das bei den ausgewählten Bildern etwas daran, dass kleine Teile abgeschnitten sind. Trotzdem bin ich mit den Ergebnisse ingesamt sehr zufrieden. Das Konzert selbst hat auch viel Spass gemacht und es wird hoffentlich eine Neuauflage geben.

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Winterlichter im Luisenpark 2016

Die Leser dieses Blogs werden sich vielleicht noch an den letzten Februar erinnern. Damals war ich nit Uli und Eva im winterlichen Luisenpark in Mannheim unterwegs, um die "Winterlichter" in Bildern festzuhalten. Die Veranstaltung war damals ein ziemlicher Erfolg, so lag es nahe, dieses Jahr im Luisenpark eine Neuauflage dieser Veranstaltung zu machen. Auch uns hat es damals viel Spass gemacht, die bunter Formen und Lichter zu fotografieren, so waren wir uns ziemlich schnell einig, dass wir auch dieses Jahr wieder losziehen würden. Letzte Woche war es dann so weit. Summa summarum hat es mir persönlich letztes Jahr etwas besser gefallen, doch auch dieses Jahr ist das Lichtspektakel im Luisenpark absolut sehenswert. Hier eine kleine Auswahl. Wer die Winterlichter noch selbst live erleben möchte, hat bis Sonntag Zeit - die Veranstaltung wurde bis dahin verlängert.

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Unter (fast) wilden Tieren

Eines meiner Steckenpferde ist die Tierfotografie. Schon immer wollte ich mal Wölfe fotografieren. So viele Tierparks mit diesen schönen und anmutigen Tieren gibt es aber nicht in Deutschland. Einer der nahegeliegensten ist das Wildparadis Tripsdrill im Heilbronner Land. Das Wetter am vergangenen Sonntag war zwar nicht so toll, trotzdem wagte ich den Ausflug und hatte Glück mit dem Wetter. Nach anfänglichem Getröpfel, blieb es trocken und ich konnte viele der Tiere in ihren weitläufigen Gehegen fotografieren. Nur die Bären machten das einzig richtige und hielten Winterschlaf.

 

Als Kamera dabei hatte ich meine 7D, die mir für sich schnell bewegende Motive aufgrund ihrer Serienbildgeschwindigkeit und auch wegen ihres schnellen Autofokus etwas besser geeignet schien. Ich wählte eine sehr kurze Verschlusszeit, um die Tiere in ihrer Bewegung einzufrieren. Rückblickend betrachtet war die Verschlusszeit meist zu kurz, denn dadurch stieg automatisch auch das Bildrauschen bedingt durch die höheren verwendeten ISO-Werte. Dank Lightroom könnte ich das Rauschen der Bilder wieder etwas reduzieren, trotzdem ein Merker an mich beim nächsten Mal doch wieder etwas längere Verschlusszeiten zu verwenden und vielleicht damit vielleicht eine gute MItte zu finden.

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Kleiner Stadtspaziergang im Januar

Gerade ist nicht so die Zeit für grosse Fotoexkursionen, das Wetter läd auch nicht gerade dazu ein. Was liegt da näher als einfach mal mit der Kamera durch die Stadt zu ziehen und die Blicke mal dahin schweifen zu lassen, wo nicht jeder gleich hinschaut. Etwas überrascht war ich zu sehen, dass sich Ende Januar schon die ersten Blüten an Bäumen und am Boden hervorwagen - 'ist nicht mehr lange und dann ist bald Früüüühling! Für's erste die Bilder aber passend zum regnerischen Januar-Wetter nicht im Einheitsgrau aber in Schwarzweiss.

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Winternacht im Weinberg

Mal wieder ein Bild aus der Region Rhein-Neckar. Vorgestern war zwar nicht das optimale Wetter für Nachtaufnahmen - neben einer Eiseskälte gab es Hochnebel und der zunehmende Mond schien sehr hell. So waren im Nachthimmel nur sehr wenige Sterne zu erkennen. Ich nutze die Chance trotzdem, um bei einem kleinen Winterspaziergang im Weinberg ein Bild von der Strahlenburg in Schriesheim zu machen.

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Kloster Bebenhausen

Ein Jahr gibt es nun meinen Fotoblog. Ich will die Gelegenheit nutzen allen zu danken, die mir hier folgen und Feedback zu meinen Bildern geben. Was als ein Experiment anfing, macht immer noch viel Spass und ich freue mich auf Jahr 2. Ich hoffe, dass Euch auch dieses Jahr viele der Bilder gefallen werden.

 

Zwischen den Jahren hatte ich nicht so viel Zeit zum Fotografieren. Hier ein paar Bilder vom Weihnachtsspaziergang in Kloster Bebenhausen nahe Tübingen.

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Heidelberger Schlossweihnacht 2015

Auch dieses Jahr habe ich es wieder zur Heidelberger Schlossweihnacht geschafft. Wie letztes Jahr hat auch dieses Jahr manches Gerüst, das ein oder andere Panorama-Motiv der Lokation gestört. Trotzdem konnte ich ein paar schöne Bilder machen. Sinnvoll wäre es eigentlich ein Stativ mitzunehmen, da ich aber mehr den  Markt geniessen wollte und nicht primär zum fotografieren dort war, habe ich mir das gespart. Als Objektiv hatte ich mein 16-35mm Weitwinkel auf der Kamera, Detailaufnahmen hatte ich dieses Mal sowieso nicht geplant.

 

Allen Lesern des Blogs wünsche ich nun ein frohes Fest!!! Geniesst die ruhigen Tage!

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chocolART in Tübingen

Letzten Sonntag war ich auf Deutschlands grösstem Schokoladenfestival in Tübingen: der chocolART. In der Strassen und Gassen der Altstadt waren Stände aufgebaut - primär zum Thema Schokoladen, doch es gab auch allerhand andere Köstlichkeiten zu bewundern und zu kaufen. Neben den klassischen Schokoladentafeln, Bruch- und Trinkschokolade, gab es auch solche Aussergewöhnlichkeiten wie Schokobier und Scholadenmalerei. Ingesamt eine schöne Abwechslung in der Vorweihnachtszeit zu dem immer weiter um sich greifenden Weihnachtsmarkteinheitsbrei. Lichtprojektionen an den Häuserwänden sorgten ausserdem noch für eine besondere Atmossphäre.

Morgen beginnt die Heidelberger Schlossweihnacht

Der Heidelberger Weihnachtsmarkt in der Altstadt läuft schon seit ein paar Tagen. Morgen beginnt nun auch die "Heidelberger Schlossweihnacht". Für mich persönlich der athmosphärischste der Heidelberger Weihnachtsmärkte oben auf dem altehrwürdigen Schloss rund um das Elisabethentor. Im Gegensatz zu den anderen Märkten befinden sich hier die meisten Buden in kleinen Pagodenzelten. Begleitet wird das Ganze von einem schönen, bunten Lichterspiel an umliegenden Bäumen und den alten Gemäuern. Leider findet der kleine Markt hier oben nur über 2 Wochen statt - dieses Jahr vom 3. bis zum 15. Dezember.

Wem es hier übrigens zu voll ist oder wer noch nicht genug bekommen hat, dem sei der kleine Adventsmarkt in Stift Neuburg nur wenige Kilometer weiter auf der nördlichen Neckarseite empfohlen.

Letztes Jahr nutzte ich die Gelegenheit um mein damals neues 50mm Objektiv auszuprobieren. Rückblickend betrachtet, bin ich mit den Aufnahmen nicht so ganz glücklich, dieses Jahr geht das aufgrund der gesammelten Erfahrungen sicher besser! Hier trotzdem 2 Bilder. Eigentlich sind beide weniger geeignet für so ein Objektiv. Normalerweise würde ich für solche Aufnahmen das Weitwinkelobjektiv nehmen und mit dem 50mm mehr Details fotografieren. Das Weitwinkel habe ich damals allerdings bewusst zu Hause gelassen und dafür gezwungenermassen auch mal diese für eine 50mm Festbrennweite eher ungewöhnlichen Bilder gemacht.

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Herbstlicher Sonnenuntergang an der Neckarwiese

Heute bin ich gegen Abend durch das Neckartal gefahren. Über das Wasser schlichen herbstliche, geheimnisvolle Nebelschwaden dahin, die immer dichter zu werden schienen. Habt Ihr den Film "the Fog" gesehen? Zu gerne hätte ich eine gute Kamera dabei gehabt, um diese Momente festzuhalten. Als ich in Heidelberg war, war von den Schwaden nicht mehr zu sehen. Trotzdem schnappte ich mir meine Kamera und ging nochmal kurz an den Fluss. So bekam ich nach diesem weitestgehend grauen Tag als kleine Entschädigung zumindest das abendliche Farbenspiel des Sonnenuntergangs zu sehen. Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende vom Heidelberger Neckarstrand!

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Challenge Paguera 2015

Im Oktober war ich als Begleitung beim Challenge Paguera Triathlon auf Mallorca. Natürlich habe ich mir die Chance nicht entgehen lassen und auch einige Bilder gemacht. Neben Aufnahmen "meiner Athleten" habe ich versucht auch ein paar Stimmungen rund um dieses tolle Rennen am Ende der europäischen Triathlonsaison einzufangen. Bei idealen äusseren Bedingungen konnten die Sportler nochmal alles geben und die lange Saison mit einem guten Ergebnis auf der Sonneninsel abschliessen. Vielleicht kommt bei den Bildern ein bisschen die Stimmung rüber - sowohl den Athleten wie auch mir als Begleiter hat das Rennen auf jeden Fall viel Spass bereitet.


Die Aufnahmen habe ich zum grössten Teil mit meiner Canon 7d bei Zeitvorwahl und dem Canon 70-300mm Teleobjektiv gemacht - meine Lieblingslinse, wenn es um Sportaufnahmen geht. Wenige Aufnahmen habe ich auch mit einer kleinen Sony DSC-RX100 Mark III gemacht, die in der Hosentasche für ein paar Schnappschüsse und Aufnahmen im Weitwinkel dabei hatte.

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Es herbstelt in Heidelberg

Zu Golde ward die Welt;

zu lange traf

der Sonne süßer Strahl

das Blatt, den Zweig.

Nun neig

dich, Welt, hinab.

Bald sinkt's von droben dir

in flockigen Geweben

verschleiernd zu -

und bringt dir Ruh,

o Welt,

o dir, zu Gold geliebtes Leben,

Ruh.

(Christian Morgenstern)

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Lichtgestalten und Wegweiser

Ich konnte doch tatsächlich einige der verlorenen Bilder retten. So bin ich heute nun auch endlich in der Lage ein Versprechen einzulösen. Mein Kollege Rainer hat eine ungewöhnliche und interessante Leidenschaft: er ist ein Fan von Leuchttürmen. Ungewöhnlich nur auf den ersten Blick, denn so selten ist diese Leidenschaft gar nicht. Wer im Netz sucht, wird zahlreiche Seiten mit allerlei Bildern und Informationen zu Leuchttürmen finden. In unserer nicht ganz so kleinen Firma glaube ich mich an mindestens 3 Büros zu erinnern, wo man an der Zimmerausstattung erkennen kann, dass mindestens ein Leuchtturm-Fan in dem Zimmer sitzt. Rainer hat u.a. auch einen wechselnden Desktop-Hintergrund, auf dem sich die majestetischen Türme in bestimmten Zeitintervallen ablösen. So kam ich auf die Idee ihm einige meiner Bilder zukommen zu lassen.

Hier nun ein paar Exemplare dieser Lichthäuser.

 

Turm Nr. 1, auf den ersten beiden Bildern, ist der Leuchtturm El Faro in Maspalomas auf Gran Canaria. Die Bilder habe ich 2011 mit einer kleinen Kompaktkamera gemacht (Panasonic DMC-TZ10). Ich finde hier sieht man ganz gut, dass es für schöne Bilder nicht immer einer "grossen" Kamera bedarf, wenn man den richtigen Moment erwischt, dann recht auch eine kleine Digicam oder sogar das Smartphone.

Die nächsten 2 Bilder sind von den beiden Leuchttürmen an den Salinen am Punto de Fuencaliente auf La Palma. Aus dem alten Turm hat man inzwischen ein Museum gemacht, der neue Turm trohnt direkt daneben. An den beiden Türmen startet einmal im Jahr der berühmte Transvulcania Ultratrailmarathon. Die Bilder habe ich dieses Jahr im meinen Canon 7d und dem Canon Zoomobjektiv (24-105mm) gemacht.

Die Bilder zum Abschluss kommen sozusagen frisch aus der Kamera. Es handelt sich um den Leuchtturm Far de Calella an der Costa Brava. Auch diese wurden mit der 7d und dem Zoomobjektiv aufgenommen.

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Auf dem Dach

Derzeit kämpfe ich gerade gegen einen Datenverlust auf meiner Netzwerksfestplatte, deshalb ist der Output hier gerade etwas gering. Bis sich das ganze Ausmass geklärt hat, hier 2 Bilder, die zum Glück noch auf meiner normalen Festplatte lagen und die ich schon länger zeigen wollte. Die Bilder sind wieder aus einem Outdoor-Shooting zum Thema Fashion. Modell stand die schöne und interessante Noelle. Neben meiner 6d mit dem 85mm Objektiv von Sigma war ein Outdoor-Porty als Blitz im Einsatz.

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Letzte Heidelberger Schlossbeleuchtung 2015

Am vergangenen Samstag war ich nochmal bei der Heidelberger Schlossbeleuchtung - der letzten für dieses Jahr. Das Ziel war diesmal nicht Bilder zu machen, aber natürlich hatte ich meine Kamera mit dabei. Nahe an der alten Brücke fanden wir einen guten Platz, an dem wir das Feuerwerk durch die unmittelbare Nähe sehr direkt mitbekommen konnten. Zum Fotografieren war das nicht ganz optimal, da ich für vieles zu nah dran war und einige der Raketen und Figuren nur zum Teil ins Bild bekam. Ein paar nette Bilder sind trotzdem rausgekommen. 

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Nach dem Regen

Schon länger habe ich hier keine Bilder mehr meiner Heimatstadt Heidelberg gezeigt. Das liegt nicht unbedingt daran, dass die einschlägig bekannten Motive nun schon 1000x fotografiert wurden, mit der richtigen Stimmung können sich trotzdem interessante Bilder ergeben. Strassenfotografie ist wegen der rechtlichen Grauzone, in der man sich damit ständig bewegt, auch nicht so mein Ding. Doch heute zog am frühen Abend eine Regenfront über die Stadt hinweg. Gewitter waren auch angekündigt, blieben aber aus. Gerne hätte ich mal versucht ein paar Blitze zu fotografieren, das ist erstmal vertagt. Anstattdessen ergab sich aber eine Abendstimmung der Kontraste mit der dunklen Regenfront auf der einen Seite und der untergehenden Sonne auf der anderen. Bei einem Spaziergang am Neckar fand ich damit ein paar schöne Situationen zum festhalten.

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Outdoor-Fashion mit Annetta - Teil 2

Die EU-weite Einschränkung der Panorama-Freiheit ist erstmal vom Tisch - danke allen, die bei der Petition unterschrieben haben!!!


Ich hatte es unlängst versprochen: mit Annetta hatte ich zum Thema Outdoor-Fashion noch ein zweites Shooting. Leider hatte ich hierfür nicht so viel Zeit und mit dem Licht-Setup war ich zu Beginn auch nicht ganz zufrieden. Am Ende sind wie ich finde aber doch 3 gute Bilder rausgekommen. Ein ganz grosser Dank gebührt hier auch wieder Annetta, die es mit ihrer Professionalität mir als Fotografen leicht gemacht hat, ein paar gute Bilder zu machen!

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Einschränkung der Panoramafreiheit in der EU

Heute nur ein Bild von meinem letzten Urlaub im April aus Paris. Gegenstand des Blogs soll heute aber nicht das Bild sein, sondern sein Inhalt bzw. um etwas genauer zu sein, ein weiterer Versuch von staatlicher Seite unsere Grundrechte einzuschränken. Das EU-Parlament erarbeitet derzeit ein Gesetz zur Harmonisierung des Urheberrechts in der EU. Knackpunkt in der aktuellen Fassung ist die Abschaffung der Panoramafreiheit, die es Fotografen in Deutschland und vielen anderen Ländern der EU derzeit grundsätzlich noch erlaubt, von öffentlichen Wegen aus Bauwerke zu fotografieren und diese Bilder gegebenenfalls auch gewerblich zu verkaufen. Das geht insofern fast jeden von uns etwas an, als wir bspw. in vielen sozialen Netzwerken wie Facebook dem Betreiber in den AGB grundsätzlich erlauben, die von uns hochgeladenen Fotos gewerblich zu nutzen. Zuküntig könnte also die Veröffentlichung eines Urlaubsfotos wie oben nach den angestrebten Regelungen in bestimmten Kanälen nicht mehr erlaubt sein. Am 9. Juli soll über die Gesetzesvorlage abgestimmt werden. Direkten Einfluss kann man darauf kaum nehmen, allerdings kann jeder einzelne seiner Meinung dazu Ausdruck verleihen. Ich habe deshalb wie viele andere auch die entsprechende Petition gegen die Einschränkung der Panoramafreiheit unterzeichnet und würde mich freuen, wenn viele von Euch den Antrag ebenfalls unterstützen würden.

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Outdoor-Fashion mit Annetta

Nach all den Landschaftsphotographien wurde es mal Zeit für etwas Neues. Mich hat schon lange die People-Photographie gereizt - mit Menschen zusammen zu arbeiten war schon immer mein Ding. Oft können es hier schon Kleinigkeiten sein, die den Unterschied zwischen einem guten und einem weniger guten Bild ausmachen - ein Wimpernschlag, ein Blick, die Position des Lichts oder eines Körperteils .. . Ende letzten Jahres habe ich mein Interesse an der Portrait- und Menschenphotographie entdeckt als ich zum ersten Mal in einem Studio Portraitaufnahmen machen durfte. Im Mai hatte ich nun die Möglichkeit und durfte gleich mit zwei echten Profis vor der Kamera zusammenarbeiten. Hier vier Bilder zum Thema Outdoor-Fashion mit Playmate Annetta. Weitere Bilder von diesem Tag werden noch folgen.

 

Dabei hatte ich meine Canon 6d. Als Objektiv habe ich ausschliesslich ein 85mm von Sigma verwendet. Neben dem Tageslicht hatte ich noch einen Porty-Blitz mit einer Softbox als Lichtquelle zur Verfügung.

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Erste Heidelberger Schlossbeleuchtung 2015

Zur Zeit habe ich gerade Besuch eines Schulfreunds aus den USA. Da gehörte natürlich die erste Heidelberger Schlossbeleuchtung 2015 am vergangenen Samstag zum Pflichtprogramm. Feuerwerksfotografie ist nicht so einfach. Eigentlich wollte ich mir vorher noch ein paar Tipps im Netz dazu anschauen. Leider klappt das nicht mehr und vor Ort war kein Handyempfang mehr. So musste ich ein bisschen improvisieren. Alle Bilder habe ich mit ISO100 im Bulk-Modus gemacht, d.h. die Belichtungszeiten habe ich individuell per Fernauslösung bestimmt. Die Kamera war auf einem Stativ montiert, damit es zu keinen Verwacklungen kommt.

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Bye bye Sigma 10-20mm!

Zuletzt ist es hier etwas ruhiger geworden. Das liegt weniger daran, dass ich nicht fotografieren würde. Nur komme ich kaum dazu die Bilder danach auch am Computer in ein für das Web taugliches Format umzuwandeln. Ich werde versuchen demnächst wieder häufiger zumindest einzelne Bilder online zu stellen.


In den vergangenen Wochen habe ich auch zwei kürzere Reisen gemacht. Die letzte führte mich anlässlich einer Sportveranstaltung auf die wunderschöne Kanareninsel La Palma. Natürlich habe ich den Aufenthalt auch genutzt um Bilder zu machen. Leider ist mir am Ende des Urlaubs bei einer meiner Fototouren meine Tasche mit der Kamera heruntergefallen. Die Kamera (Canon 7d) hat den Sturz gut überstanden, nur das Weitwinkelobjektiv auf der Kamera musste den Sturz offensichtlich abfangen und ist dabei zu Bruch gegangen. Das Sigma 10-20mm 1:4-5.6 war soweit ich mich erinnere das erste Objektiv, das ich mir damals zusätzlich zum Kitobjektiv der 7d gekauft habe. Überhaupt war es mein erstes Weitwinkelobjektiv überhaupt und ich war verblüfft, wie viel Landschaft man plötzlich auf ein Bild bekam. Zwar stieg ich irgendwann mit der 6d auf Vollformat um und konnte das Objektiv an der neuen Kamera nicht mehr nutzen, doch auf Reisen leistete es mir noch zuverlässige Dienste. Sein Canon-Nachfolger an der 6d brachte zwar eine sichtbar bessere Bildqualität mit sich, doch für mich als Hobbyanwender lieferte auch das deutlich günstigere Sigma immer noch eine ausreichend gute Bildqualität, um es auf solche Reisen mitzunehmen. Mal sehen: viele Objektivhersteller bieten recht lange Garantien auf ihre Linsen. Vielleicht lässt sich darüber ja noch etwas machen.


Hier noch ein paar Bilder, die ich auf der Reise nach La Palma genau mit diesem Sigma Weitwinkel machen konnte, bevor es zu Bruch ging.

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Neue HDR-Funktion Lightroom 6

Diese Woche ist Lightroom 6 veröffentlich worden. Da ich derzeit das Adobe CC-Abo nutze, bekomme ich die neuesten Funktionen gleich direkt per Update auf den Rechner gespielt. Eine der Neuerungen ist die HDR-Funktion. Diese war bisher nur in anderen Programmen wie bspw. Photoshop integriert und ist nun neu auch in Lightroom verfügbar. Das hat mich heute gleich mal gereizt auszuprobieren, deshalb habe ich 2 noch unbearbeitete Motive aus der jüngeren Vergangenheit rausgesucht und als HDR bearbeitet. Der Workflow ist denkbar einfach: einfach die in Frage kommenden Bilder markieren, Rechtsklick und dann das "Zusammenfügen von Fotos als HDR" auswählen. Viel mehr ist kaum zu machen. Das fertige Bild kann dann innerhalb von Lightroom noch nachbearbeitet werden. Als Motive habe ich hier 2 Sonnenuntergänge gewählt, die ich jeweils als Serie von 3 Bildern aufgenommen habe.


Bild 1 ist aus Frankfurt. Das Licht war an diesem Tag nicht sonderlich spektakulär. Die Sonne zeigte sich nur selten zwischen den Wolken. Ich nutze einen der Momente für eine Dreifach-Aufnahme. Um dem Bild entgegen dem an diesem Tage vorherrschenden Grau eine etwas schönere Note zu geben, habe ich ihm eine leichte Teiltonung hinzugefügt, die besser zu der Abendstimmung passt.

Bild 2 ist vom Heidelberger Königstuhl - ebenfalls ein Sonnenuntergang - ich liebe eben das Spiel der Farben in den Abendstunden. Hier war nach der HDR-Bearbeitung in Lightroom der Himmel immer noch etwas hell, ich habe ihn deshalb mit einer Verlaufsumsetzung nachträglich noch etwas abgedunkelt und eine leichte Vignette über das Bild gelegt, so sieht das Bild meiner Ansicht nach natürlicher aus.


Bei diesen beiden Beispielen war ich mit der Umsetzung der ursprünglichen Bilder in HDRs recht zufrieden. Natürlich sollte man die HDR-Funktion auch mal mit anderen Anwendungsbeispielen als Sonnenuntergängen auszuprobieren - das war hier nur ein spontaner Test. Einflussmöglichkeiten hat man als Anwender bei der Umsetzung in Lightroom im Gegensatz zu beispielsweise der HDR-Funktion in Photoshop kaum, weshalb erfahrenere Anwender sicher eher zu einem anderen Programm greifen werden. Für den Hobby-Anwender ist die neue Funktion aber auf jeden Fall eine weitere interessante Möglichkeit seine Bilder in Lightroom weiterzubearbeiten.

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1. Heidelberger Photowalk 2015

Frühling im Heidelberger Schlossgarten
Frühling im Heidelberger Schlossgarten

Heute mal nur ein Photo. Letztes Wochenende war der 1. Heidelberger Photowalk im neuen Jahr organisiert von Verein "Fotografie hilft Heidelberg". Die Photowalks finden mehrmals im Jahr statt. Man trifft sich an einer vorher im Netz bekanntgegebenen Stelle und spaziert dann auf einer vorher von den Organisatoren festgelegten Route durch die Stadt. Am Ende kann wer möchte noch mit zu einem kleinen Plausch in einem der Heidelberger Lokale mitkommen. Was die Bildmotive angeht, ist jeder Teilnehmer frei und an keine Vorgaben gebunden.

Ich war meinerseits letzten Sonntag zugegebenermassen nicht ganz so motiviert Bilder zu machen, kam ich doch gerade erst aus dem Kurzurlaub zurück und hatte doch knapp 600 Bilder in der Kamera. Den Walk wollte ich mir trotzdem nicht entgehen lassen. Und letztendlich gab es wieder ein paar interessante Gespräche unter Gleichgesinnten, die ein oder andere Kleinigkeit lernt man immer noch dazu und hie und da bekommt man auch mal eine neue Inspiration von neue Projekte oder Motive. Das Bild oben ist mein persönlicher Favorit von diesem Tage und habe ich im Schlossgarten gemacht.

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Frühlingsblüte an der Stadthalle

Heute Mittag bin ich zufällig mit dem Fahrrad an der Heidelberger Stadthalle vorbeigekommen. Wenngleich das Thermometer immer noch nur knapp die 10°C-Marke übersteigt, so zeigen auch hier die Bäume und Wiesen klar, welche Jahreszeit wir jetzt haben. Zugegebenermassen wirken die Blümchenbilder etwas kitschig, aber gehört ein bisschen Kitsch in dieser Stadt nicht zur Tagesordnung?


Dabei hatte ich meine spiegellose G6. Der Autofokus hat zwar nicht immer optimal gesessen, die Stimmung der Bilder gefällt mir aber trotzdem ganz gut.

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Der Frühling kündigt sich an

Zur Zeit ist es noch relativ kühl - als ich heute nach der Arbeit kurz zum Fotografieren an den Neckar ging hatte es 8,5°C. Doch die Tage werden länger und ein paar schöne, wärmere Tage hatten wir schon. An den Pflanzen kann man schon erste Anzeichen des mit grossen Schritten nahenden Frühlings erkennen. Wollen wir hoffen, dass sich das Wetter dem Farbenspiel der Farben auch bald wieder anpasst. Ein paar nette Momentaufnahmen sind mir noch gelungen, bevor die nahende Regenfront Heidelberg erreicht hatte.


Auf meiner 6d hatte ich nur mein 50mm f/1.4 Festbrennweitenobjektiv. Das bedeutet Arbeit für den Fotografen, denn bei einer Festbrennweite ist im Gegensatz zu einem Zoomobjektiv die Brennweite wie der Name schon sagt fest vorgegeben und kann nicht verändert werden. Will man also einen bestimmten Bildausschnitt erreichen, bleibt einem nichts anderes übrig als die eigene Position so lange zu verändern, bis man den gewünschten Bildausschnitt hat. Was der Vorteil so einer Festbrennweite ist? In der Regel ist so ein Objektiv konstuktionsbedingt einfacher, deshalb sind solche Objektive häufig günstiger als ein Zoomobjektiv. Festbrennweiten sind dafür aber häufig lichtstärker und man erreicht mit ihnen eine geringere Schärfentiefe als mit einem Standardzoomobjektiv. Das bedeutet, dass man bei schlechteren Lichtverhältnissen mit so einem Objektiv mitunter bessere Bilder machen kann als mit einem Zoom. Die Motive können ausserdem durch eine grössere Unschärfe vom Hintergrund freigestellt werden.

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Umstrittener Neubau am Main

Über Politik lässt sich bekanntlich streiten. Und nicht nur in einer Demokratie ist das auch gut so! Was heute aber in Frankfurt passiert ist, hat nichts mehr mit einem politischen Streit zu tun und kann nicht im politischen Sinne einer der beiden betroffenen Streitparteien sein.

Hier zwei Bilder vom letzten Wochenende, als es um den Neubau der Zentralbank noch ganz friedlich war.
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Vollmond über Stift Neuburg

Heute wieder ein Motiv aus Heidelberg. Inspiriert von meinen Bilder aus Kloster Maulbronn, habe ich letzte Woche dem Heidelberger Kloster einen abendlichen Besuch abgestattet. Zwischen den Stadtteilen Ziegelhausen und Neuenheim am nördlichen Neckarufer findet man die Abtei Stift Neuburg. Noch heute leben Mönche in der burgähnlichen Anlage am Fusse des Berges Köpfel. Auf dem Klostergelände findet man neben den Klostereinrichtungen auch ein paar landwirtschaftliche Einrichtungen, eine Fischzucht und einen Klosterladen. Der zugehörigen Biergarten ist besonders im Sommer beliebt. Von der Anlage hat man einen schönen Blick ins Neckartal. Noch etwas schöner ist der Blick von den Wegen oberhalb der Anlage.

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Morgenspaziergang in Schwarz-Weiss

Ich bin ja eigentlich ein Freund von Farben. Als ich heute Morgen auf den Markt ging, um meine Wochenendeinkäufe zu erledigen, lagen noch dichte Nebelschwaden über der Wasseroberfläche des Neckars. Die Morgensonne konnte man durch ihren hellen Schein erahnen, doch es dauert noch etwas, bis sie sich durch den Dunst gearbeitet hatte. Ich hatte meine Panasonic G6 dabei. Eine Systemkamera ohne Spiegel, handlich, leicht und nicht allzu gross, so dass sie ohne Probleme in die Seitentasche meines Rucksacks passt. Die Bilder boten sich in dieser morgendlichen Atmosphäre geradezu an mal in Schwarz-Weiss zu bearbeiten.

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Nachtaufnahmen am Kohlhof

Noch vor meinem Ausflug zum Kloster Maulbronn war ich in einer sternenklaren Nacht auf dem Königstuhl und habe Fotos gemacht. Auf dem Vorschaubildschirm sahen die teils spektakulär aus, umso enttäuschter war ich, als ich zuhause feststellen musste, dass durchweg alle mehr oder minder unscharf waren. Dass der Autofokus vieler Kameras in der Nacht Probleme hat, ist nicht so ungewöhnlich. Ich hatte an dem Abend aber auf manuellen Fokus gestellt, nur aufgrund der Dunkelheit gelang mir keine richtige Fokussierung .. vermutlich fehlt mir da auch noch etwas die Übung. Nachdem ich 2 Tage später bei meinen Aufnahmen in Maulbronn einen ähnlich tollen Sternenhimmel wie an besagtem Tag hatte, konnte ich es mir nicht verkneifen und fuhr nochmals auf den Heidelberger Kohlhof, um nochmals ein paar Aufnahmen mit Sternenhimmel zu wiederholen. Diesmal achtete ich deutlich mehr auf die Fokussierung, mit den Ergebnissen bin ich diesmal auch deutlich besser zufrieden. Ganz optimal sind sie noch nicht, so hatte sich beispielsweise an meinem Stativ eine Schraube gelöst und ich konnte die Kamera für die Langzeitaufnahmen nicht mehr 100% fixieren, da ich nicht den passenden Imbus bei mir hatte. Mit etwas mehr Stabilität und einem vielleicht noch etwas lichtstärkeren Objektiv, wären die Sterne vermutlich noch besser rausgekommen.Vor allem habe ich aber wie ich (leider wieder erst) zuhause raus fand die Belichtungszeit mitunter etwas zu lange gewählt, so dass man bei macnhen Sternen schon die Drehung der Erde erahnen kann. Darauf werde ich beim nächsten Mal deutlich mehr achten.

Hier hatte ich wie in Maulbronn auch mein Weitwinkelzoom an der 6d verwendet.

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Kloster Maulbronn bei Nacht

Letztens war ich auf einer nächtlichen Heimfahrt auf der A8 unterwegs. Bis ich zuhause sein würde, war es schon zu spät noch irgendetwas anzufangen, zum Schlafengehen war es aber auch zu früh. Da kam mir die Idee, die Fahrt durch einen kurzen Fotostopp abseits der Autobahn zu unterbrechen, schliesslich hatte ich ja die Kamera dabei. Spontan kam mir das Kloster Maulbronn in Erinnerung, in dem ich mal als Kind im Landschulheim gewesen war. Mit etwas Licht könnten die Gebäude der Klosteranlage in dieser sternenklaren Nacht manch interessantes Motiv bieten. Gesagt - getan! Dort abgekommen, war ich dann doch etwas enttäuscht: im Vergleich zu manch mittelalterlichen Burganlage ist die nächtliche Beleuchtung eher sparsam gehalten. Doch wenn man ein lichtstarkes Objektiv dabei hat und die Verschlusszeit lange genug wählt, bekommt man auch bei dunklen Motiven genügend Licht auf das jeweilige Objekt. Neben der Klosterbasilika ergeben auch die umliegenden Fachwerksgebäude, die heutzutage zum Teil von der Stadtverwaltung genutzt werden, interessante Motive.

 

Die Bilder habe ich alle mit meiner 6d, meinem 2,8er Canon-Weitwinkel und einem Stativ gemacht.

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Winterlichter

Diese Woche war ich mit Eva und Uli zusammen im Mannheimer Luisenpark. Der Park feiert in diesem Jahr seinen 40. Geburtstag. Bis zum 22. Februar erleuchten dort deshalb die "Winterlichter" mit stimmungsvollen Lichteffekten und -installationen. Wer Zeit hat, sollte sich das Schauspiel mal live anschauen! Bilder sind ganz nett, aber manchmal ist es einfach noch schöner sowas mal mit eigenen Augen live zu sehen und erleben.

Neben meiner 6d hatte ich natürlich ein Stativ dabei - ohne sind gute Nachtaufnahmen nur schwer möglich, da man im Dunkeln meist mit langen Verschlusszeiten arbeitet und die Kamera kaum so lange ruhig halten kann. Dieses Mal kam erschwerend hinzu, dass manche Lichtinstallationen mal mehr, mal weniger schnell die Farben wechselten. Besonders bei dem Lichterspiel in der Luft über dem Teich waren die Bilder stetig in Bewegung. So musste ich die ISO-Zahlen hier ungewöhnlich weit hoch drehen, um trotz Dunkelheit hier mit kürzeren Verschlusszeiten arbeiten zu können.

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Industry@Night

Grosskraftwerk Mannheim-Neckarau
Grosskraftwerk Mannheim-Neckarau

Derzeit komme ich nicht so häufig zum fotografieren. Zum einen habe gerade genügend andere Sachen zu tun und dann war das Wetter lange nicht sonderlich einladend. Eine meiner Kameras habe ich trotzdem meistens dabei - es könnte sich ja ein interessantes Motiv ergeben. Im Januar hatte ich in Mannheim-Neckarau etwas zu erledigen. Da war es naheliegend vom dort allgegenwärtigen Steinkohlekraftwerk ein paar Bilder zu machen. Von dem Einheitsgrau des Tages ist in de Nacht nicht viel zu sehen - durch die umliegende Beleuchtung hat das Bild richtig Farbe bekommen. Hier einer meiner Favoriten aus der Serie.

6d, ISO 100, f/10 und eine Verschlusszeit von 15 Sekunden.

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WinterlicherWochenendausflug an die Bergstrasse

Am vergangenen Wochenende habe ich eine für mich neue Fotolocation besucht: Schloss Auerbach an der hessischen Bergstrasse. Die Schlossruine findet man am westlichen Rand des Odenwalds nahe Bensheim. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich mit dem Melibokus der höchste Berg der hessischen Berstrasse. Neben der Burganlage selbst wäre noch eine ungefähr 7 Meter hohe und ca. 300 Jahre alte Waldkiefer zu erwähnen, die weit oben direkt auf der Burgmauer gewachsen ist.

Leider waren die Bedingungen am Sonntag nicht wirklich gut für besonders schöne Bilder. Ich habe es trotzdem probiert und will ich ein paar der Bilder nicht vorenthalten. Dabei hatte ich meine 6d mit dem Weitwinkelobjektiv und einem Stativ.

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Workout am Abend

Abendlauf am Wieblinger Stauwehr
Abendlauf am Wieblinger Stauwehr

Das Wetter ist momentan wenig attraktiv - Sonnentage sind rar und auch der wenige Schnee bleibt selten lange liegen. Stattdessen ist es draussen meist grau in grau. Ich weiss nicht wie es Euch geht - ich sehne mich schon nach dem nächsten Sommer, wenn es draussen nicht mehr so lange dunkel ist und man im T-Shirt rausgehen kann. Als kleine Erinnerung an den letzten Sommer und mit etwas Vorfreude auf die nächsten schönen Tage hier ein Bild aus dem vergangenen Jahr.

Das ist so eines der Bilder, bei denen man fotografiert und schon weiss, dass man später gar nicht mehr viel Bildbearbeitung machen muss, weil es so schon eine bestimmte Stimmung transportiert. In diesem Fall habe ich primär den Ausschnitt angepasst, die Farben hat die Natur selbst geliefert. Aufgenommen habe ich es mit meiner Canon 7d bei 135mm Brennweite, Blendenautomatik F5,6 mit 1/800 Sekunden und einer Iso-Zahl von 200.

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Erstes HDR

HDR steht für High Dynamic Range (Image) - zu deutsch ist das ein Hochkontrastbild. Ziel des Ganzen ist es in einem Bild einen höheren Kontrast darzustellen, als man es mit einem normalen Bild machen könnte, denn in manchen Situationen wären je nach gewählter Belichtungseinstellung dunkle Bildbereiche vielleicht unter- oder andere überbelichtet. Normalerweise braucht man für solche HDR-Bilder eine Spezialkamera. Bei einer normaler Spiegelreflex kann man sich darüber behelfen, dass man 3 Bilder in sehr kurzer Folge aufnimmt, bei denen lediglich der Belichtungsparameter sich ändert. Am besten legt man dazu die Kamera irgendwo hin oder nimmt ein Stativ, damit sich die Bilder nicht gross vom Bildausschnitt unterscheiden. Vereinfacht ausgedrückt nimmt man dann aus dem daraus resultierenden hellsten Bild die dunklen Bereiche, aus dem dunkelsten Bild die hellsten Bereiche und macht daraus mit Hilfe eines Computerprogramms genau ein Bild. Wer sich für das Thema HDR näher interteressiert, findet bei Wikipedia einen relativ ausfühlichen Artikel.

 

Ich habe heute im Odenwald erst versucht kurz vor Sonnenuntergang ein paar normale Bilder zu machen. Teile der Täler lagen aber schon im Schatten und ich konnte die Details dort nur noch sehr schwer darstellen bzw. der Himmel wirkte dann auf den Bildern sehr hell und verlor seine schöne Farbe. Also probierte ich mal ein HDR-Bild. Oben mein Ergebnis - wenig nachbearbeitet. Ganz zufrieden bin ich damit noch nicht, aber für einen ersten Versuch ganz ok. Gerne hätte ich noch mehr aus den Tälern rausgeholt. Ich versuchte auch eine Sonnenuntergangsaufnahme als HDR, aber das sah komplett unnatürlich aus, deshalb zeige ich das Bild hier erst gar nicht. Andere Situationen eignen sich vermutlich besser für solche Bilder.

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In der Welt der Bergtiere

Durch das neueste Fotografie-Video von Pavel Kaplun habe ich mich motivieren lassen heute mal wieder in den Tierpark zu gehen. Entschieden habe ich mich für den Bergtierpark in Fürth-Erlenbach im Odenwald. Dabei hatte ich meine 6d und mein Tele dabei, ausserdem ein Einbeinstativ, das ich aber nicht verwendet habe. Vor wenigen Wochen war ich noch in der Stuttgarter Wilhelma zum Fotografieren. Einige der Tiere dort machten auf mich einen leicht verstörten Eindruck, das war heute nicht so. Wenngleich die Gehege natürlich nicht unendlich gross sind, so scheint es, dass zumindest die grösseren Tiere sich im Park recht wohl fühlten. Fotografisch gesehen machte der Ausflug richtig Spass. Allerdings fielen mir schon beim Verlassen des Parks einige Ansatzpunkte für Verbesserung ein. So hatte ich zwischendurch zu wenig auf ISO-Zahl und die Verschlusszeit geachtet, weswegen einige bewegte Motive nicht ganz scharf wurden. Trotzdem bin ich mit dem Output ganz zufrieden. Hier ein paar meiner Favoriten, die einen Querschnitt über die Tiere im Park bilden, aber noch nicht alle sind. Den Tierpark kann ich für einen Ausflug auf jeden Fall empfehlen!

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Heidelberger Farbenspiel

Die Bilder in der Galerie "Heidelberger Farbenspiel" sind übrigens Teil des gleichnamigen Kalenders für 2015. Den Kalender habe ich in limitierter Auftrage drucken lassen. Wenige Exemplare sind noch erhältlich und können bei mir zum Selbstkostenpreis bezogen werden. Preis teile ich auf Anfrage mit, schreibe ich hier nicht rein, da die anderen Exemplare an ausgewählte Personen als Geschenk gingen. First come, first serve!

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Start meines neuen Fotoblogs

Ein neuer Fotoblog - warum das? In den letzten Monaten habe ich zusehens Spass an der Fotografie bekommen. Wie wild habe ich auf Reisen und in der Heimat fotografiert und so langsam eine ansehnliche Fotodatenbank angehäuft. Gezeigt habe ich bisher nur wenige Bilder. Zum einen bin ich immer noch am lernen und nicht ganz so gut gelungene Bilder will man nur ungern zeigen. Dann sind da noch lizenzrechtlich schwierige Nutzungsbedingungen in den einschlägigen sozialen Netzwerken und Foren, weswegen ich dort nicht ohne Weiteres eigene Bilder einstellen möchte, mit denen ich vielleicht mal mehr machen möchte. Und nicht zuletzt bin ich einfach nicht dazu gekommen. Genau aus diesem Grunde habe ich jetzt diesen Blog aufgesetzt: ich will mich damit selbst dazu motivieren häufiger mal eigene Bilder zu bearbeiten und veröffentlichen, mich dabei sowohl beim Fotografieren und auch beim Bearbeiten der Bilder weiterentwickeln. Ich werde sicher auch die ein oder andere Sache mal ausprobieren und hier darüber berichten. Wahrscheinlich werden nicht immer dabei tolle Bilder rauskommen. Aber wenn es optimal läuft, könnt Ihr über die Zeit meine Entwicklung hier mitverfolgen und vielleicht bei der ein oder anderen Sache selbst Anregungen bekommen, um etwas auszuprobieren. Ich selbst werde so vielleicht etwas mehr Konstanz in meine Arbeiten bringen können. Einiges ist hier noch im Fluss so könnten sich Strukturen der Seite demnächst nochmal ändern. Natürlich bin ich auch für konstruktives Feedback über meine Arbeiten dankbar.

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