Ein paar Fotos von "Daheim" (Teil 2)

Während ich die meisten der Tiere aus dem letzten Blogeintrag in den umliegenden Feldern fotografiert habe, geht es dieses Mal noch näher an mein Zuhause - viele der Bilder sind in unserem Garten entstanden. Passend zum Frühling sind die Blüten und Farben des Frühlings das Thema. Viele der Bilder sind ausserdem mit einem Makroobjektiv entstanden - das erste Mal, dass ich so viel mit einem Makro fotografiert habe. Und ich muss sagen: diese kleine Welt zu erforschen macht Spass! In Zukunft werdet Ihr sicher häufiger mal die ein oder andere Makroaufnahme zu sehen bekommen. Hoffentlich werde ich dabei auch noch etwas besser - man lernt nie aus.

Ein paar Fotos von "Daheim" (Teil 1)

Aktuell heisst es für die meisten von uns zuhause zu bleiben, grosse Reisen sind nicht. Aber was spricht dagegen mal die Umgebung oder sogar den eigenen Garten etwas zu erkunden? Für mich auch spannnend, weil ich noch nicht so lange hier lebe und alles noch ein wenig kennenlernen muss. Ich will das mal in 2 Teile unterteilen: hier Teil 1 mit Tieren aus Garten und Umgebung, die ich die letzten Tage und Wochen vor die Linse bekommen habe. Beim nächsten Mal kommen dann Pflanzen dran.

 

Neben dem schon aus anderen Blogbeiträgen bekannten Halsbandsittich, sind dieses Mal auch ein paar Feldhasen und Greife aus den benachbarten Feldern dabei. Leider sind die meisten Populationen hier aufgrund der intensiven Landbewirtschaftung am abnehmen. Um ein Beispiel zu nennen haben die Bestände des Feldhasen laut dem NABU Deutschland seit den 80er Jahren um 75 Prozent abgenommen! Der Bestand an Feldhasen hat inzwischen ein bedenkliches Mass ereicht und wird auf der bundesweiten Roten Liste als "gefährdet" geführt. Über den immer wieder diskutierten Einsatz bestimmter Mittel in der Landwirtschaft will ich gar nicht reden, dazu findet man anderorts genügend Material. Mich interessieren mehr die Dinge, die ich selbst sehen kann. Und im direkten Umfeld scheinen mir die unbewirtschafteten Rückzugsgebiete und Verstecke für diese Tiere im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland doch sehr gering zu sein. Vorteil solcher Gebiete ist auch, dass es dadurch ein breiteres Nahrungsangebot für die Tiere gibt, als in grossflächig bewirtschafteten Räumen ohne solche Plätze. Oft liegt hier Feld an Feld und naturbelassene, unbewirtschaftete Streifen sind eher gering. Im Vergleich dazu schien mir das Verhältnis bei meinem letzten Aufenthalt in Ostfriesland deutlich besser zu sein, wo ich noch sehr viele Ackerraine sehe konnte, die bei uns inzwischen eher eine Seltenheit geworden sind. Man kann nur hoffen, dass diese Entwicklung nicht noch mehr fortschreitet, sondern auch diese Tiere in Zukunft wieder mehr Lebensräume zugestanden bekommen.

Krai-Woog-Gumpen

Neues Jahr - neue Bilder. Eigentlich waren wir am vergangenen Wochenende in Todtmoos, um das Schlittenhunderennen anzuschauen. Auch wenn ich kein ausgesprochener Hundefan bin, hat beim letzten Mal selbst mich die tolle Atmosphäre dieser Veranstaltung in ihren Bann gezogen und es war toll den Tieren mit ihren Muschern beim Rennen zuzusehen. Doch scheint es dieses Jahr in unseren Breitengraden keinen Schnee mehr zu geben und das Rennen wurde knapp eine Woche vor dem Termin abgesagt - übrigens genau wie das Rennen, das zuvor im Allgäu stattfinden sollte. Es gibt ja immer noch genügend Menschen, die einen Klimawandel in Frage stellen - ich gehöre nicht dazu und hoffe nur, dass ich zukünftig nicht irgendwo hin reisen muss, um Schnee zu sehen. Wenn das so weiter geht, wird wahrscheinlich auch der klassische Wintertourismus in den Alpen bald seine Grundlage verlieren.

 

Wir haben die Zeit im Schwarzwald anders genutzt und sind anstattdessen im nahegelegenen Naturschutzgebiet Kirchspielwald-Ibacher Moos wandern gegangen. Unterwegs traf man - vermutlich auch jahreszeitlich bedingt - nur wenig andere Wanderer. Natürlich ist es im Schwarzwald selten flach, im Bereich der Mooses findet man aber schon die ein oder andere familienfreundliche Wanderung, bei der man nicht ganz so viele Höhenmeter überwinden muss. Im  weitgehend naturbelassenen Schwarzenbächletal trafen wir dann auf diesen kleinen Wasserfall, dessen Name aus dem Alemannischen übersetzt etwa "Laut tosender Wasserfall" bedeutet. Ein klitzekleines bisschen Schnee fand sich sogar an dem schattigen Ort.

Inversionswetter über der Rheinebene

Der Ort und das Motiv sind hier im Blog nicht neu, doch bei entsprechender Wetterlage ist der Teltschik-Turm bei Wilhelmsfeld ein lohnenswertes Ziel für einen Fotoausflug. Heute war im Rheintal eine graue Suppe mit teils sehr geringer Sichtweite. Da bot es sich an in den Höhen den Odenwalds mal nach der Sonne zu suchen - und unsere Suche wurde belohnt. Und wenn dann Sonnenuntergang und Mondaufgang auch noch so schön zusammenfallen, kann man sich wirklich nicht beschweren.

Erfahrungsbericht: Fotobuch von Saal Digital

Wer viel fotografiert, dem stellt sich irgendwann die Frage nach einer Sicherung des Materials und auch nach der Präsentation des erstellten Materials . Eine Sicherung kann auf 2 Wegen erfolgen: einmal natürlich digital in Form einer Datei. Ein gutes Foto aber nur in einem digitalem Medium abzulegen, ist Verschwendung, womit wir gleich auch zur Präsentation der Bilder kommen. Onlinepräsenzen, wo man Bilder zeigen kann, sind natürlich eine Möglichkeit. Aber auch wenn es heisst, das Internet vergisst nicht, so finde ich verschwinden ältere Fotos einem hier doch irgendwann aus dem Sinn. Einige meiner Favoriten habe ich deshalb inzwischen als Wandbilder im Haus hängen. Aber auch Fotobücher sind eine Möglichkeit Bilder und damit die Erinnerung an einzigartige Tage und Erlebnisse zu bewahren. Inzwischen habe ich schon einige Hersteller von Fotobüchern durchprobiert. Über einen befreundeten Fotografen bin ich vor einiger Zeit auf Saal Digital aufmerksam geworden. Saal Digital wirbt selbst für „Fotoprodukte in HighEnd Qualität“. Nachdem ich zuletzt bei anderen Herstellern nicht so recht zufrieden war, habe ich deshalb mein neuestes Fotobuch eben bei Saal Digital bestellt, da ich einige grossformatige Landschaftsaufnahmen dabei hatte und deshalb natürlich auch an einer sehr guten Qualität interessiert war.

 

Der Bestellprozess unterscheidet sich erstmal nicht sonderlich von anderen Anbietern. Man kann sein Projekt entweder über ein Plugin aus „Adobe Photoshop“ oder „InDesign“ bestellen oder man lädt sich eine passende Software lokal auf dem eigenen Rechner herunter. Ich habe mich wie auch zuvor bei anderen Anbietern für die Software des Fotobuch-Herstellers selbst entschieden. Für Neueinsteiger gibt es ein Video, dass die Grundlagen der Benutzung kurz mit einigen Beispielen erklärt. Mit wenigen Klicks war ich dann schon in meinem Foto-Projekt drin. Da es sich bei dem Fotobuch auch um die Dokumentation einer Reise handelt, legte ich eine entsprechende Vorlage mit dem Thema „Reise“ dem Projekt zugrunde. Die Vorlagen waren vielfältig und wie ich finde auch sehr gut zu verwenden. Manch anderer Anbieter hat zwar auch eine grose Zahl Vorlagen, die sind aus meiner Sicht mitunter aber zu verspielt, bunt oder auch dominant und somit aus meiner Sicht nicht wirklich gut verwendbar, weil sie von den eigentlichen Bildern ablenken oder nichts gut passen. Saal Digital beweist hier aus meiner Sicht mehr Fingerspitzengefühl für das Design. Die Software macht dem Anwender dann aufgrund der hinzugefügten Fotos mehrere Vorschläge für die Seitengestaltung, die man entweder annehmen oder auch individuell ganz anders gestalten kann. Die Performance war durchgehend sehr gut, auch bei vielen Fotos und am Ende vielen Projektseiten gab es kaum Ladezeiten. Die Benutzerführung in den Menüs war meist gut, allerdings für mich persönlich leider nicht immer ganz intuitiv. So musste ich beispielsweise einmal etwas suchen, als mir die vorher geplante Seitenzahl nicht ausreichte und ich weitere Seiten ergänzen wollte. Den dafür vorgesehen Knopf übersah ich und suchte ihn anstatt dessen an anderen Stellen;L leider fand ich dazu auch erstmal keine entsprechende Doku. Das war aber auch fast das einzige Problem, das ich bei der Erstellung hatte. Der weitere Bestellprozess ging recht zügig. Im Vergleich zu anderen Anbietern werden einem auch mehrere Bezahloptionen angeboten. Der Druck und die Lieferung erfolgten sehr schnell und das Buch war deutlich vor dem ursprünglich genannten Termin bei mir angekommen. An der Versandverpackung gab es ebenso nichts auszusetzen.

 

Mit der Qualität des Buchdrucks bin ich sehr zufrieden. Die Farben sind gut und passend zu den Vorgaben, Details und Schärfe stimmen ebenfalls. Die Seiten fassen sich sehr gut an und das ganze Buch macht einen wertigen Eindruck. Das Fotobuch ist so gebunden, dass Doppelseiten auch bei aufgeklappten Buch auf einer Höhe liegen, somit können auch grossformatige Bilder gut wirken, die über eine Einzelseite hinausgehen. Insgesamt bin ich mit dem Fotobuch sehr zufrieden. Manch anderer Hersteller mag zwar beim Preis günstiger sein, aber wenn man das Gesamtpaket betrachtet, ist das Fotobuch von Saal Digital aus meiner Sicht derzeit definitiv ganz vorn dabei und ihr Werbespruch „einzigartig, persönlich, individuell“ spiegelt sich in dem am Ende doch sehr eigenen und qualitativ sehr guten Ergebnis wieder.

 

Kleiner Waldspaziergang im Herbst

Letztes Wochenende war ich mit der Familie im Wald spazieren. Dabei hatte ich seit langem mal wieder meine Canon und ein 105mm Macro von Sigma. Wir sind zwar nicht weit gekomnen, aber selbst auf der kurzen Strecke haben sich unzählige herbstliche Motive auf dem Boden finden lassen. Zur Zeit scheinen gerade die Pilze hier im Odenwald förmlich zu explodieren, wo man hinschaut, sieht man ein paar Exemplare.

Momentaufnahmen aus Heidelberg und der Welt


Ich liebe es die besonderen Momente im Bild festzuhalten