Artischockenblüte an der Bergstrasse

Es müssen nicht immer die klassischen Blumen sein - heute mal ein etwas anderes Motiv von der Bergstrasse. In Heidelberg nennt man sie "Artschock", gemeinhin ist sie aber bekannt als Artischocke.

Sommer in den Feldern

Aktuell komme ich nicht zu viel mehr als zu spontanen Fotoausflügen in die Felder. Heute war wieder so ein Tag. Die Wetterlage versprach einen tollen, farbigen Sonnenuntergang und ich sollte nicht enttäuscht werden. Zuvor konnte ich es mir nicht verkneifen an einen Sonnenblumenfeld anzuhalten und ein paar Bilder dieser anmutigen Blumen zu machen. Etwas Glück hatte ich, als ich kurz darauf 3 Hasen beobachten und fotografieren konnte - schon oft hatte ich Meister Lampe hier gesehen, doch immer waren die Tiere zu schnell und zu weit entfernt, als dass ich sie gut vor die Kameralinse bekommen hätte.

Auf dem Felde vor dem Tore

Manche Fotoprojekte muss man lange und akribisch planen, und manchmal dafür auch eine lange Anreise auf sich nehmen. Manchmal ergeben sich schöne Motive aber auch spontan, wenn man seine Augen offen hält. Letzte Woche hatte ich wieder so einen Moment. Ich war gerade auf dem Heimweg und auf einem frisch gemähten Feld wenige 100 Meter vom Haus entfernt standen einige Störche und suchten nach Essbarem. Eigentlich hatte ich ganz andere Planungen für den weiteren Nachmittag, aber sowas kann man sich nicht entgehen lassen. Also zuhause schnell die Kamera mit dem Teleobjektiv (150-600mm) eingepackt und rüber auf das Feld. Glück hatte ich auch, weil ich bei der Gelegenheit endlich mal frei lebende Greifvögel vor die Kamera bekam. Schon oft hatte ich den ein oder anderen hier schon gesehen, doch noch nie hatte es für eine Aufnahme gereicht. Ich bin (noch) kein Experte für Greife, aber ich tippe hier auf einen Milan und eine Weihe.

Bunter Besucher

Nach längerer Pause - primär wegen Umzug - gibt es heute mal wieder ein Update. Längst ist noch nicht alles dort, wo es sein soll, aber so langsam komme ich wieder zum fotografieren. Bei den Ausflügen in die Umgebung hat sich bisher noch nicht viel ergeben, doch manchmal braucht man gar nicht so weit reisen, um ein paar schöne Bilder zu machen .. . In unserem kleinen Garten durften wir nun schon einige Male einen bunt gefiederten Besucher willkommen heissen - einen Halsbandsittich. Gar nicht so klein, wenn man so ein Tier aus nächster Nähe sieht.

 

Übrigens, falls es jemand vergessen oder noch nicht gesehen hat: mehr Bilder der schönen Vögel habe ich schon vor einiger Zeit hier gepostet. Und ich vermute, auch das hier werden nicht die letzten Bilder gewesen sein .. .

Kleine Strandbewohner

Die Steinböcke aus dem letzten Artikel waren zwar scheu, aber aufgrund ihrer Grösse für aufmerksame Beobachter doch kaum zu übersehen. Dieses Mal habe ich wieder zwei scheue Weggesellen vor die Kamera bekommen, diese konnte man aber doch leicht übersehen. Die genauen biologischen Bezeichnungen, muss ich Euch leider schuldig bleiben - ich würde sie aus meinem laienhaften Verständnis heraus beide als Unterformen von Strandkrebsen sehen. Exemplar Nummer 1 habe ich in der Keakakelua Bay auf Big Island/ Hawaii aufgenommen. Die meisten der menschlichen Besucher dort, haben nur ein Auge für die tolle Landschaft, die laut in die Bucht hineinrauschenden Bilderbuchwellen oder die alten Kulturgüter nahe dem Strand.

Auch die kleinen Strandkrebse wie auf dem zweiten Bild wuselten zwischen zahlreichen sonnenbadenden Strandgästenauf Kauai umher, ohne von diesen wahrgenommen zu werden. Dabei war es ganz lustig anzuschauen wie sie flink über den Sand flitzten, sobald aber der nächste Schwall Wasser der Brandung sich näherte, sie in atemberaubender Geschwindigkeit in die nahegelegenen Sandhöhlen flüchteten. Selbst wenn die Höhlen mal überschwemmt worden und im Sand nicht mehr auszumachen waren, tauchten die kleinen Strandbewohner nach kurzer Zeit wieder auf und wuselten, als ob nichts gewesen wäre, über den Strand.

 

Fotografisch habe ich beide mit meiner Sony alpha7m3 aufgenommen. Aufgrund der Geschwindigkeit der kleinen Flitzetierchen waren sehr kurze Verschlusszeiten von einer 1250stel bzw. einer 1600stel Sekunde notwendig, dazu hatte ich bei beiden eine Blende 4 und eine Objektivbrennweite von 105mm.

Zu Besuch beim König der Berge

Meine Fototour zu den Gämsen in den Vogesen hat bei mir Eindruck hinterlassen. Ich war beeindruckt, wie grazil und mit welcher Leichtigkeit diese Tiere an den steilen Felswänden kletterten. Und ich war dankbar, dass diese Tiere mir die Chance gaben sie in Ruhe zu fotografieren, ohne Scheu zu zeigen oder zu flüchten. Natürlich hielt ich mit meinem Superteleobjektiv den notwenigen Respektsabstand und liess ihnen weitgehend ihre Ruhe. Seither wollte ich einen entfernt Verwandten in den Alpen suchen und ablichten: den Steinbock. Schon oft war ich in den Alpen - oft auch hochalpin - bewusst wahrgenommen habe ich dort aber noch nie ein Tier. Mein erster Versuch Steinböcke im nahen Bayern zu fotografieren, scheiterte dieses Jahr aufgrund des Wetters. Das Hochgebirge ist kein Spielplatz und wie den Tieren so sollte man auch den Bergen als Ganzes den notwendigen Respekt entgegen bringen. So verschob ich mein Projekt auf unbestimmte Zeit. Im hochsommerlichen August ergab sich nun während des Familienurlaubs in Tirol eine weitere Möglichkeit. Als der Wetterbericht vielversprechend war, stiegt hoch: im Gepäck wieder meine Spiegelreflex mit Supertele, sowie noch eine kleine andere Kamera mit einem Reisezoom für alle anderen Aufnahmen in der Landschaft. Mitsamt etwas Verpflegung und Zusatzkleidung wie Regenjacke und Pulli kein leichtes Gepäck. Insofern war der Aufstieg auf fast 3.000 Meter in dem unwegsamen Gelände sehr mühsam. Als ich schliesslich beim Gipfelkreuz angekommen war, hatte ich einen herrlichen Rundumblick um die umliegende Bergwelt. Auf dem Aufstieg hatte ich zumindest ein Murmeltier kurz gesehen, nur Steinböcke waren entgegen der Vorhersagen, dass die Chancen hier nicht schlecht stünden, wieder Fehlanzeige. Nachdem ich mir etwas Passendes zu den hier oben recht kühlen Bedingungen angezogen hatte, ging es am Berggrat entlang. Zum Glück waren hier entgegen zum Aufstieg nur wenige Wanderer unterwegs. Meine Blicke huschten ständig aufmerksam über die karge Felslandschaft, ich reagierte auf jede Bewegung und jedes Geräusch. Doch ausser ein paar Bergdohlen und dem Wind war hier weit und breit nichts zu sehen. Der Weg machte einen Bogen und führte nun den berg hinunter. Ich hatte mich schon damit abgefunden "nur" mit ein paar netten Landschaftsaufnahmen heim zu kommen, da sah ich ihn plötzlich etwas abseits des Weges etwas müde in der MIttagshitze liegen - den König der Berge - einen Steinbock! Doch bei genauem Hinsehen stellte ich fest, das war nicht nur ein Tier sondern eine kleine Herde.


Ich verweilte wie auch damals in den Vogesen einige Zeit im Respektsabstand bei den Tieren. Sie zeigten noch weniger Scheu als ihre Verwandten in Frankreich, vielleicht waren sie aber auch einfach nur müde. Deshalb gab es während der ganzen Zeit nur wenig Bewegung in der Gruppe und entsprechend weniger spektakuläre Aufnahmen. Nur einmal erhoben sich 2 junde Böcke für ein kurzes Kräftemessen. Trotzdem war ich auch dieses Mal sehr dankbar die Tiere beobachten und fotografieren zu können. Nach einer halben Stunde liess ich sie dann wieder in Ruhe und wanderte zurück zu meiner eigenen zuhause wartenden Familie.

 

Für die nächste Wanderung ins Hochgebirge, könnte man schauen, ob sich am Gewicht des Rucksacks noch etwas schrauben lässt. Es wird auf jeden Fall schwierig, denn ein Supertele-Objektiv ist für die Wildtierfotografie in der Regel schon hilfreich und das hat an sich schon ein recht hohes Eigengewicht. An der Kamera mit dem Weitwinkelobjektiv für die Landschaftsaufnahmen würde ich auch einen Polfilter verwenden - von diesem Tag gefällt mir - vermutlich auch wegen der Lichtverhältnisse - fast keine der Landschaftsaufnahmen.

Momentaufnahmen aus Heidelberg und der Welt


Ich liebe es die besonderen Momente im Bild festzuhalten