Weltfrühchentag 2017

Quizfrage: was war gestern das meist fotografierte Motiv in Heidelberg? Genau - das Heidelberger Schloss! Auch dieses Jahr erstrahlte es wie in den Vorjahren zum Weltfrühchentag wieder in lila. In den letzten Jahren hatte ich schon häufiger probiert das Schloss in dieser seltenen Farbe zu fotografieren, doch gefielen mir irgendetwas nicht; da mögen auch technische Gründe eine Rolle gespielt haben, sind Farben wie Rot oder Lila doch nicht so ganz leicht mit einer Kamera vernünftig einzufangen. Dieses Jahr gelang es mir nach eigenem Dafürhalten ein bisschen besser. Die Bilder sind scharf und mit dem Nebel der gestern Abend über dem Tal lag, bekommen die Bilder geradezu eine leicht mystische Stimmung.

Zu Besuch bei einem bunten Vogel

Mein Besuch im Naturschutzgebiet galt heute einem grösserem aber recht scheuen Tier. Leider wollte es sich nicht zeigen - vielleicht treffe ich es ein anderes Mal. Dafür traf ich neben manch anderen interessanten Geschöpfen auf einen ganz anderen, ebenfalls seltenen Gesellen, mit dem ich heute gar nicht gerechnet hatte: einen Eisvogel! Und da soll noch einer sagen die Flora & Fauna in Heidelberg sei nicht bunt - wer Augen und Ohren offen hält, kann manch interessantes Tier sehen. Eine Natur und Schönheit, die es in dieser so dicht bevölkerten Region zu erhalten gilt.

Hier noch ein paar andere Aufnahmen vom heutigen Morgen.

Herbstliche Morgenstimmung am Neckar

Der goldene Oktober zeigt sich dieses Jahr bisher von seiner besten Seite. Besonders in den frühen Morgenstunden, wenn es noch nicht so laut und hektisch in der Stadt ist, der Nebel geheimnisvoll durch das Tal schleicht und die Morgensonne erst langsam über die Berge des Odenwald krabbelt.

Besuch am Rheinfall

Zuletzt bin ich nicht ganz so oft zum Fotografieren gekommen. Vor einer Woche waren wir allerdings in der Schweiz und natürlich hatte ich beim Besuch am Rheinfall in Schaffhausen auch meine Kamera dabei.

Unter Gämsen

Schon länger habe ich besonderen Spass an der Tierfotografie gefunden. Tiere beschweren sich nicht, wenn man sie fotografiert, Hauptsache man stört sie nicht und lässt ihnen ihre Ruhe. Ganz besonders reizvoll wird es, wenn man sonst scheue Wildtiere in ihrer natürlichen Umgebung aufzuspüren und beobachten kann. So geschehen bei meinem letzten Projekt vergangene Woche. Ich hatte das Privileg Gämsen in der freien Natur der Vogesen ungestört beobachten zu können und Bilder von ihnen zu machen. Da alle Fotos ausnahmslos in den frühen Morgenstunden entstanden, gibt es immer mal wieder Nebelschwaden auf den Bildern zu sehen. Auf den ersten Bildern sind die Tiere teils noch komplett im Nebel, was in den Aufnahmen vielleicht etwas diese besondere Mystik wiedergibt, die dieser Morgen hatte. Zuerst hatte ich befürchtet, dass das frühe Aufstehen, ja der ganze Trip nach Frankreich umsonst gewesen sein könnten und ich die Tiere hier im dichten Nebel nie finden würde. Dann so langsam lichteten sich durch die stärker werdende Morgensonne die Nebelschwaden und ich konnte erkennen, dass ich in unmittelbarer Umgebung gleich 2 grössere Herden hatte. Die Fotos unten sind nur eine kleine Auswahl von den Bildern, die ich an dem Morgen machen konnte. Nie hätte ich erwartet so viel Zeit teils Auge in Auge mit den scheuen Tieren verbringen und dabei so tolle Bilder machen zu können.

 

An Ausrüstung hatte ich neben einem Einbeinstativ diesmal sowohl meine Canon 6d wie auch meine Sony alpha6300 dabei. Während ich auf der Canon ein Sigma 150-600 Teleobjektiv verwendete, war meine Sony mit einem Canon 70-300mm bestückt - die Kombination die ich auch schon in Afrika im Nationalpark verwendet hatte. Zusätzliche Filter habe ich nicht verwendet. Letztendlich sind, aufgrund der längeren Brennweite, die meisten Bilder mit der Canon entstanden. Auch die Iso-Werte lagen im Nebel in einem niedrigeren Bereich, was rauschärmere Bilder bedeutete.

 

Schon jetzt kann ich den Fotoausflug in die Vogesen als eines der Highlights meines bisherigen Fotografenlebens bezeichnen. Es war toll zu beobachten mit welcher Anmut sich die Tiere durch die teils schroffe, steile Landschaft bewegten. Und ich bin dankbar dafür wie nahe sie mich an sich heranliessen, ohne reisaus zu nehmen.

Ruderregatta mit königlicher Beteiligung auf dem Neckar

Heute gab es Besuch aus dem britischen Königshaus von Prinz William und seiner Frau Kate in Heidelberg. Als kleines Highlight gab es eine Ruderregatta mit den beiden sympathischen Royals als Steuerleuten auf dem Neckar. Hier ein paar Impressionen vom Neckarufer.

Momentaufnahmen aus Heidelberg und der Welt


Ich liebe es die besonderen Momente im Bild festzuhalten